EthikJournal

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    • Silke Gülker (Berlin)

      11. Jg. (2025) Ausgabe 1
      Demokratie als offene Lebensform

      Kritik und Utopie in demokratischen Gesellschaften. Zur aktuellen Bedeutung einer alten Debatte (nicht nur) für die kritische Soziale Arbeit

      (Inwiefern) braucht (wissenschaftlich fundierte) Kritik ein Bild einer besseren, gewünschten Gesellschaft, um ethisch orientierend zu wirken? Der Beitrag setzt sich mit dieser Frage auseinander und erinnert dafür an Debatten, die lange Zeit im Zentrum der kritischen Theorie standen und die auch von der kritischen Sozialen Arbeit aufgenommen wurden. Mit Bezug zu den Arbeiten von Maeve Cooke wird ein Vorschlag diskutiert, wie Bilder einer besseren Gesellschaft so thematisiert werden können, dass sie nicht autoritär werden und gleichzeitig der Kritik nicht ihre Radikalität nehmen. Für die Wissenschaft Soziale Arbeit sind damit zum einen methodische Impulse verbunden, zum anderen impliziert der Vorschlag eine weitergehende Auseinandersetzung mit dem Topos der Menschenrechtsprofession.

      Ideologiekritik kritische Theorie Transzendenz Autoritarismus Bildverbot