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7. Jg. (2021) Ausgabe 1
Sozialökologische Transformation - Diskursfelder und Themen für die und in der Sozialen ArbeitAn den Grenzen des Kapitalismus. Krise und Transformation aus politisch-ökologischer und intersektionaler Perspektive
Die ökologische Krise wird in den vorherrschenden Debatten als globales Problem betrachtet: Die Menschheit ist im Begriff, die planetaren Grenzen zu überschreiten und in ein neues Erd-zeitalter, das Anthropozän, einzutreten. Derartige Diagnosen sind ambivalent. Einerseits zei-gen sie den Ernst der Lage und stützen die Forderung nach einer wirksamen Umweltpolitik. Andererseits blenden sie den sozialen Gehalt der Krise aus und können deshalb kaum eine sozial-ökologische Transformation orientieren. Eine intersektionale, d.h. Klasse, Geschlecht, race und Kolonialität in ihren Verschränkungen berücksichtigende Politische Ökologie weist hier einen Ausweg: Sie trägt zu einem sozialwissenschaftlich gehaltvollen Begriff der ökologi-schen Krise bei und begründet sowohl die Notwendigkeit als auch die Möglichkeit einer Transformation über die Grenzen des Kapitalismus hinaus.
Anthropozän Infrastruktursozialismus Intersektionalität ökologische Krise Politische Ökologie Transformation
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