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11. Jg. (2025) Ausgabe 2
Inklusion: Herausforderungen und PerspektivenOrganisationale Spannungsfelder und ethische Aspekte inklusiver Organisationsentwicklung
Der Aufsatz analysiert Spannungsfelder und ethische Aspekte organisationaler Inklusionsprozesse und grenzt dabei den Fokus auf Organisationen und deren Wirkung auf Teilhabechancen ein. Inklusion wird als menschenrechtsbasierter Prozess verstanden, der auf die gleichberechtigte Partizipation aller abzielt und dabei strukturelle Barrieren sowie Exklusionsrisiken kritisch reflektiert. Neben der Individualebene werden kollektive, organisationale Lern- und Entwicklungsprozesse thematisiert. Besondere Bedeutung erhalten Führungsethik, partizipative Organisationskultur und die Überwindung sozialer Ungleichheiten.
Inklusion Organisation Ethik Partizipation Exklusion Organisationsentwicklung
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11. Jg. (2025) Ausgabe 2
Inklusion: Herausforderungen und PerspektivenKünstliche Intelligenz: Ein Motor für Inklusion?
Seit einigen Jahren findet Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend Anwendung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Auch im Kontext der Teilhabeplanung und Inklusion eröffnen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dazu zählen u. a. generative KI, KI-basierte assistive Technologien sowie administrative Systeme, wie etwa KI-gestützte Systeme der Entscheidungsfindung zur Planung von Teilhabeleistungen. Dieser Beitrag konzentriert sich insbesondere auf KI-gestützte assistive Technologien und Anwendungen zur Bewertung von Teilhabeleistungen. Dabei werden sowohl die Chancen als auch die Risiken beleuchtet, um das Potenzial dieser Technologien für die Förderung von Inklusion zu beurteilen.
Künstliche Intelligenz assistive Technologien KI-basierte Systeme der Entscheidungsfindung Inklusion Teilhabe
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10. Jg. (2024) Ausgabe 2
Inklusion zwischen Anspruch und WirklichkeitGerechte Teilhabe im Horizont von Autonomie, Befähigung und Anerkennung. Ethische Grundlagen und Herausforderungen des Inklusionsparadigmas
Das Konzept der Inklusion stützt sich vor allem auf das ethische Motiv der Autonomie: Menschen sollen, so weit wie möglich, ein selbstbestimmtes Leben führen können. In diesem Beitrag werden ethische Überlegungen über grundlegende menschliche Fähigkeiten sowie über die Bedeutung sozialer Anerkennung mit dem Prinzip der Autonomie ins Verhältnis gesetzt. Leitend ist dabei die Annahme, dass Befähigung und Anerkennung Bedingungen der Möglichkeit der Selbstbestimmung sind. Zugleich weist der ethische Diskurs aber auch exkludierende Gesichtspunkte auf, die im Beitrag thematisiert werden. Abschließend wird mit einem Rekurs auf das normative Prinzip der gerechten Teilhabe auf die Bedeutung sozioökonomischer Ressourcen für Autonomie, Befähigung und Anerkennung hingewiesen.
Inklusion Sozialethik Gerechtigkeit Anerkennung Autonomie Befähigung
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10. Jg. (2024) Ausgabe 2
Inklusion zwischen Anspruch und WirklichkeitAnspruch und Begehren: Ethische Reflexionen zu (un)gewollten Inklusionen
Der Beitrag erörtert, inwiefern von einer ‚Ethik der Inklusion‘ gesprochen werden kann oder sollte. Dazu werden zunächst die Begriffspaare ‚Anspruch und Wirklichkeit‘ und ‚Anspruch und Begehren‘ betrachtet. Letzteres geschieht in der Spur der Lacanschen Psychoanalyse sowie der Arbeiten Spivaks, mit denen nach den Subjekten der Inklusion gefragt wird. Herausgearbeitet wird der Unterschied zwischen einem politischen Sprechen über Differenz bzw. Anderssein und dem Anderen als ethische Figur. Nach Darlegung des Trilemmas zum ontologischen Status von Andersheit in Inklusionsverständnissen wird im Fazit rekapituliert, wie sich das politische und das ethische Sprechen über Inklusion unterscheiden.
Inklusion Ethik Andersheit Subalterne Begehren Psychoanalyse
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10. Jg. (2024) Ausgabe 2
Inklusion zwischen Anspruch und WirklichkeitEine Antwort auf unterschiedliche Fragen? Inklusive Sozialraumarbeit als Perspektive professioneller Arbeit
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es zunehmend Bestrebungen, Inklusion in sozialräumlichen Kontexten zu stärken. Dabei wird häufig ein enger Fokus auf Menschen mit Behinderungen und nicht ein breites Inklusionsverständnis zugrunde gelegt. Letzteres zielt nicht nur auf den Abbau von Barrieren oder den besseren Einbezug von behinderten Menschen, sondern auf gesellschaftliche Teilhabe und eine Vermeidung von Ausschließung möglichst aller Gesellschaftsmitglieder. Ausgehend von einem solchen breiten Inklusionsverständnis meint der Bezug auf sozialräumliche Zusammenhänge nicht eine andere politische Steuerung, sondern eine spezifische professionelle und organisationale Handlungsstrategie. Dazu wird das Konzept der Sozialraumarbeit als Alternative zum weit verbreiteten Programm Sozialraumorientierung vorgeschlagen. Eine inklusive Sozialraumarbeit betont die Gestaltung von sozialen Räumen als durch alle an sozialen Prozessen beteiligten Akteur:innen ständig (re)produziertes Gewebe sozialer Praktiken. Bei der Konkretisierung inklusiver Sozialraumarbeit sind die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse als sozialräumliche Ordnung systematisch in den Blick zu nehmen, indem die damit verbundenen zentralen Dilemmata zum Ansatzpunkt gemacht werden. Im vorliegenden Beitrag wird dies entlang der wichtigsten Dilemmata verdeutlicht und illustriert.
Inklusive Sozialraumarbeit Konflikt Kontextualisierung Positionierung Sozialraum Teilhabe Inklusion
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10. Jg. (2024) Ausgabe 2
Inklusion zwischen Anspruch und WirklichkeitInklusion gestalten in einer exkludierenden Gesellschaft – oder: einer widerspenstigen Praxis auf der Spur
Prozesse der inklusiven Ausgestaltung professioneller Praxis in sozialen Berufen unterliegen einer Vielzahl von Widersprüchen. Anhand von zwei Praxisfeldern – der palliativen Versorgung von Menschen mit Behinderungen und dem Kinderschutz – wird der Frage nachgegangen, welche Bedingungen zur Aufrechterhaltung exkludierender Praktiken beitragen. Eine theoretische Vergewisserung in der Frage, wie Inklusion und eine menschenrechtliche Orientierung zueinander im Verhältnis stehen, führt zu Hinweisen auf Optionen, wie Inklusion in exkludierenden Verhältnissen gedacht und gestaltet werden kann. Die Anwendungsfelder stehen dabei exemplarisch sowohl für typische Mechanismen der Verhinderung von Inklusion wie für Möglichkeiten einer teilhabeförderlichen Praxis, die nicht segregiert.
Inklusion Vernetzung palliative Versorgung Gewaltschutz
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2. Jg. (2014) Ausgabe 2
Sterben und TodPalliative Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung
Die Zahl älterer Menschen mit einer geistigen Behinderung steigt stark an. Behindertenhilfe, Palliative Care und Hospizarbeit sind mit neuen Anfor-derungen konfrontiert, die bislang nicht umfassend aufgegriffen wurden. Der Beitrag formuliert aus-gehend von einer Auseinandersetzung mit dem Behinderungsbegriff das Desiderat der Ausweitung von Angeboten der Palliative Care in Theorie und Praxis der Behindertenhilfe. Diese Forder-ungen werden durch die zentrale Maßgabe der Inklusion der UN-Behindertenrechtskonvention unterstrichen. Abschließend werden Elemente einer Ethik des Alltags in Einrichtungen der Behindertenhilfe skizziert.
Sterbebegleitung Behinderung Inklusion
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2. Jg. (2014) Ausgabe 1
Zur ethischen Kritik professioneller Deutungs- und Wahrnehmungsmuster sozialer ProblemeZur Gouvernementalisierung professionellen Handelns im Spannungsfeld von Zuschreibungen und Eigensinn
Soziale und pädagogische Berufe stehen vor der Herausforderung, sich sowohl verstehend auf (potentielle) Nutzer_innen einzulassen, als auch die Hoheit über deren Geschichte – einschließlich der Entscheidung für oder gegen Unterstützungsangebote – ihnen selbst zu überlassen. Von Sozialprofessionellen selbst angemaßte – durch die Nutzer_innen nicht aktiv eingeforderte – Mandate stellen ebenso wie bestimmte fachliche Diskurse Formen der Bemächtigung dar, die sowohl der Legitimierung der Profession als auch dem Fortbestand sozialer Dienstleistungen und sozialpolitischen Problembearbei-tungsstrategien dienen. Solche und andere Formen der Bemächtigung lassen sich mithilfe der Machtanalytik Foucaults dechiffrieren. Dabei werden exemplarisch Menschen mit Behinderungserfahrungen als Adressat_innen sozialer Dienstleistungen in den Blick genommen.
Macht Gouvernementalität Diagnostik Adressierungsprozesse Inklusion Eigensinn
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