Zeitschrift für Ethik und soziale Praxis

Das EthikJournal ist eine Zeitschrift für Ethik im Sozial- und Gesundheitswesen. Mit theoretischen und handlungsorientierten Texten trägt es zu einem lebendigen Austausch über ethische Fragen und normative Grundlagen sozialer Professionen bei.

Aktuelle Ausgabe

12 Jg. (2026) Ausgabe 1

Planetary Health

  • Silke Gülker (Berlin)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    Editorial

  • Andreas Lob-Hüdepohl (Berlin)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    Planetary Health Justice – ein neues Paradigma für die Ethik Sozialer Professionen?!

  • Ingo Stamm (Münster)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    Planetary Health, Post-Anthropocentric Social Work und Ecosocial Work: Einblicke in die internationale Debatte

  • Marcel Schmidt (Darmstadt)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    Naturtheoretische und ethische Implikationen von Planetary Health

  • Theresia Wintergerst (Würzburg)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    In Landschaften leben. Normative Anforderungen an Soziale Arbeit

  • Lisa Dörfler (Berlin)

    12 Jg. (2026) Ausgabe 1
    Planetary Health

    Planetary Health in der Praxis Sozialer Arbeit

Zuletzt veröffentlichte Ausgaben

  • 11. Jg. (2025) Ausgabe 2

    Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven

    „Der Begriff ‚Inklusion‘ ist widerspenstig, weil […] die Praxis der Inklusion von einer Vielzahl von Widersprüchen geprägt ist“. Mit dieser These hat Sabine Schäper ihren Beitrag im Heft 2/2024 des EthikJournals eröffnet. Sie bringt damit die Überlegungen auf den Punkt, die uns in nunmehr zwei Schwerpunktheften des EthikJournals beschäftigen. Inklusion ist ein Menschenrechtsprinzip. Das gilt auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention nicht nur in rechtlicher Hinsicht. Inklusion ist auch in ethischer Perspektive ein Imperativ, der die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen und insbesondere die Partizipation von Menschen mit Exklusions- und Marginalisierungserfahrungen zur Geltung bringt. Inklusion ist aber zugleich ein Begriff – und darauf weist Sabine Schäper hin –, der in Theorie und Praxis auf Widersprüche verweist. [...] Das vorliegende Schwerpunktheft schließt an diese kritische Diskussion an und führt sie weiter. Dabei wird eine leichte Schwerpunktverlagerung vorgenommen. Während es vor einem Jahr um die Reflexion von „Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ ging, verbinden wir im aktuellen Heft den Blick auf die widerspenstige Praxis von Inklusion stärker mit Orientierungen, wie Inklusion im Wissen um die Konflikte und Dilemmata gestaltet werden kann: „Inklusion: Herausforderungen und Perspektiven“.

  • 11. Jg. (2025) Ausgabe 1

    Demokratie als offene Lebensform

    Demokratie ist kein Selbstläufer. Was lange Zeit wohl eher als ein etwas abgenutzter Satz aus dem Politik- und Sozialkundeunterricht klang, wird uns aktuell in unmittelbarer und brisanter Weise bewusst. Nachrichten aus den USA machen beinahe täglich deutlich, wie fragil demokratische Ordnungen auch in dem Land sind, das häufig als die Wiege der Demokratie bezeichnet wird. Und auch in Deutschland gehen vermeintliche Selbstverständlichkeiten verloren. Im Aufstieg populistischer, extremistischer und dezidiert antidemokratischer Bewegungen, in polarisierten und zunehmend aggressiven öffentlichen Debatten, in der Bedrohung politisch oder zivilgesellschaftlich engagierter Menschen, zeigt sich ein Erosionsprozess dessen, was als fundamentale Voraussetzung der Demokratie betrachtet werden muss: die Anerkennung der Gleichheit, die Bereitschaft, im Gegenüber sich selbst zu erkennen, die Überzeugung, dass wir uns, trotz unterschiedlicher Interessen, Auffassungen und Bedürfnisse, nicht als Feind:innen sondern allenfalls als Konkurrent:innen gegenübertreten, die in der Lage sind, sich nach friedlicher aber durchaus kontroverser Auseinandersetzung auf einen Kompromiss zu einigen.